Donnerstag 21 Sep 2017

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Kopfüber in den Berufsalltag


Werkfeuerwehr-Azubis des Jahrgangs 2014 absolvieren Abschlussprüfung bei Merck und erhalten ihre Zeugnisse / Hervorragende Ergebnisse / Ausbildung bei Merck, Fraport, Evonik und InfraServ

Kopfüber an einem Seil zu hängen, das kennt man von spektakulären Bungee-Springern. Das waghalsige Manöver zählt allerdings auch zum Repertoire eines Werkfeuerwehrmannes, zumindest während der Ausbildung. Diese haben 13 junge Männer und eine Frau mit der praktischen Prüfung am vergangenen Dienstag (29. August) bei Merck in Darmstadt erfolgreich abgeschlossen. Am Tag darauf (30.) gab es, ebenfalls bei Merck, die Abschlusszeugnisse für die zukünftigen Feuerwehrleute, die seit 2014 in den Werkfeuerwehren von Merck (4 Auszubildende), Fraport (5), Evonik Darmstadt (2) und Hanau (2) sowie InfraServ in Wiesbaden (1) ihre Ausbildung durchlaufen haben.

 

Komplex und spannend

In einer Feierstunde wurden die hervorragenden Abschlussnoten (zwischen 1,0 und 1,5) der Rekruten gewürdigt. Im Beisein ihrer stolzen Familien nahmen sie die Urkunden entgegen, die ihnen die Mitglieder der gemeinsamen Prüfungskommission von Werkfeuerwehrverband und den Industrie- und Handelskammern Darmstadt und Frankfurt überreichten.

 

Duale Ausbildung ist Erfolgsmodell


Die duale Ausbildung sei bereits nach wenigen Jahren zum Erfolgsmodell geworden, sieht sich Landesbranddirektor Harald Uschek vom Hessischen Ministerium des Innern und für Sport bestätigt. Es habe sich gelohnt, lange gemeinsam dafür zu kämpfen, bis das Berufsbild des Werkfeuerwehrmannes anerkannt wurde, sagte Uschek in seiner Begrüßungsrede.

 

Darüber freut sich auch Jürgen Warmbier, Vorsitzender des Prüfungsausschusses. Auf die Initiative des früheren Chefs der Merck-Werkfeuerwehr (bis 2016) und mit Unterstützung der Merck-Ausbildungsabteilung wurde 2009 eine Erprobungsverordnung für den Ausbildungsberuf des Werkfeuerwehrmannes erlassen.

 

 

Bis zu 40 Ausbildungsplätze pro Jahr


Weil der Weg nun deutlich kürzer ist, wächst die Zahl der Ausbildungsplätze stetig an. 30 bis 40 sollen es demnächst pro Jahr sein, was auch daran liegt, dass inzwischen selbst die Berufsfeuerwehr Frankfurt nach dem praxisbewährten Konzept ausbildet.

 

 

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